Sonntag, 24. März 2013

Freundschaft ist Kunst

Freundschaft ist Kunst

So hol uns hinein in die dunkle Schlucht
aus der du verzweifelt nen Ausweg wohl suchst
Wie oft bliebst du dort unten zurück 
für unsere Räuberleiter, hoch ins Glück
Es ist nicht einfach, und wir sind nicht stark
doch was wären wir, hülfen wir nicht unverzagt
so geben wir hände und treten in hintern
nur um selbst wieder unten zu überwintern
weil irgendwann die von da oben rankommen
die sich am rande der schlucht so schön sonnen
und uns von oben dann reichen die hand
sodass der, der geholfen nach oben gesandt
So sind wir vereint, bis wieder einer fällt
und dann springen wir nach, weil uns oben nichts hält
es mag schwierig sein, das kann ich sehn
doch es wird wohl mit zuversicht weitergehn
wenn morgen die sonne wieder geht auf,
sitzt dort immer wer unten und wartet darauf
dass man ihm hilft, und es kommt hilf' von uns
freundschaft ist liebe und liebe ist kunst
so fällst du nicht tiefer als zum boden der Schlucht
aus der du verzweifelt nen ausweg wohl suchst



Soweit so gut, und nun?

Die freundin ist froh, die hälfte geschafft
nun kommt die zweite hälfte, gib acht:
Es ist nun wohl so, dass ein jeder verschieden
versucht die dinge im Leben zu wiegen
Ich wiege familie und freunde sehr schwer
doch das Glas für Fleiß ist fast leer
Du nimmst keine gläser, du nimmst ganze fässer
versuchst sie zu füllen und wirst immer nässer
das fass hat kein' boden, nichts bleibt wohl darin
morsches scheißding fluchst du vor dich hin
drum tu es wie wir, nimm gläser nur
senk die erwartung und mache figur!
wir sind nicht perfekt, gott behüte wir wären
und auch du wirst nicht froh strebst du nach dem so fernen
Es glückt doch viel leichter ein Glas vollzugießen
als mit dünnem strahl auf fässer zu schießen
kummer kraftet wohl besser, wer erst hat versagt
als wenn er am reinen Versuchen verzagt
drum lösch deinen Durst nach Beständigkeit
wenn familie und freunde sind zum Ausgleich bereit
gehts im leben bergab, so sind wir doch da
wag den schritt nach vor, da fällt man, na klar
doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt
drum fülle demnächst nur noch gläser mein kind


Geräusche mit Folgen

wackel nicht so hin und her
beim nächtlichen geschlechtsverkehr
dann quietscht es nicht dann stöhnt es,
der Fernseher übertönt es

die mutter hört nix, nur der vater
beim frühstück gibt es dann theater
was treibst du da, was soll der mist
dass du jetzt nicht mehr jungfrau bist

der vater schmeißt sie also raus
sie heult und flennt im treppenhaus
es hilf nichts, und so zieht sie los
zum prinzen ins versprochne schloss
es ist, wie sollt' es anders sein
ein assi-loch und stinkt gemein

der test zeigt beide balken an
"nun ist es aus" denkt sich der mann
schwupps setzt er sie schon vor die Tür
"Die olle man, wat will die hier?
Das kind ist sicher nicht von mir
Sie schlief doch auch mit Vladimir"

Und wieder steht sie, ganz allein
im treppenhaus, kein aus kein ein
So geht sie, fällt es ihr auch schwer
zum vater hin und zu la mère

beide sind sie nicht aus stein
und lassen dann ihr liebchen ein
sie friert, ist hungrig und hat not
man schmiert ihr schnell ein butterbrot
dann steckt man sie ins bett ganz schnell
dort schläft sie, bis es wieder hell
als sie erwacht, stört sie das kissen
sie wird sich nun umbetten müssen
sie dreht sich und als sie dann liegt
hört sie, wie das bette quiekt
noch zwei, drei mal dreht sie sich um
das bett es knarzt um sie herum
und als sie dann wieder ruhig schläft ein
freut sie sich, zuhaus zu sein

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